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Arbeitsprozessbericht

Wir haben uns für den Stadtteil St. Georg entschieden, da in ihm auf kleinen Raum sehr unterschiedliche soziale Verhältnisse nahe beieinander liegen. Wir wussten schon bevor wir genauer recherchierten, dass St. Georg ein Viertel mit hohem Ausländeranteil ist, dass dem im Kontrast die noble Alsterlage steht und dass es als Homosexuellenviertel gilt. Allein diese Konstellation schien schon uns interessant genug.

Nach einer Recherche erschloss sich uns eine weiterer aktueller Prozess St. Georgs – die Gentrifizierung. Entgegengesetzt dem verruchtem Klischee St. Georgs steigen die Mieten in der Langen Reihe und den anliegenden Straßen. Wie wurde aus dem früheren Viertel mit Drogenszene und Prostituierten ein In-Viertel, in dem es plötzlich schick ist zu wohnen?

Diese scheinbar gegensätzlichen Gegebenheiten und Prozesse bestaetigten unsere Vorstellung von einem lebendigen Stadtteil, der sich im Wandel befindet, und deswegen genug Material hergibt, das man untersuchen kann.


In der ersten Phase der Recherche blieben einige Fragen offen, denn es stellte sich natürlich die Frage, wie und wieso sich St. Georg von der einstigen Vorstadt Hamburgs bis hin zum heutigen zentral gelegenen Szeneviertel entwickelte.

Außerdem wollten wir die aktuelle Situation in St. Georg durchleuchten und einen Schwerpunkt auf die Verteilung und das Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerunbgsgruppen legen.

29.4.08 14:43


Lernen etc.

Bei der Beantwortung unserer Fragen lernten wir natürlich sehr viel über St. Georg, doch auch darüber wie man Quellen sucht, diese auswertet und vergleicht. Auch die Erstellung einer Powerpointpräsentation brachten wir uns selbst bei, und wissen nun, wie wir weitere Präsentationen für andere Fächer erstellen können.

Doch auch aus Fehlern lernt man, und so haben wir gelernt unsere Zeit besser zu planen, da wir uns oft zu kurz vor Abgabeterminen getroffen haben, was zu Stress und sehr langen Arbeitsphasen führte, deren Ergebnisse nicht schlecht waren, aber deren Erstellung sehr anstrengend war.

29.4.08 15:32


SO ALLES ZUSAMMEN

Arbeitsprozessbericht


Wir haben uns für den Stadtteil St. Georg entschieden, da in ihm auf kleinen Raum sehr unterschiedliche soziale Verhältnisse nahe beieinander liegen. Wir wussten schon bevor wir genauer recherchierten, dass St. Georg ein Viertel mit hohem Ausländeranteil ist, dass dem im Kontrast die noble Alsterlage steht und dass es als Homosexuellenviertel gilt. Allein diese Konstellation schien schon uns interessant genug.

Nach einer Recherche erschloss sich uns eine weiterer aktueller Prozess St. Georgs – die Gentrifizierung. Entgegengesetzt dem verruchtem Klischee St. Georgs steigen die Mieten in der Langen Reihe und den anliegenden Straßen. Wie wurde aus dem früheren Viertel mit Drogenszene und Prostituierten ein In-Viertel, in dem es plötzlich schick ist zu wohnen?

Diese scheinbar gegensätzlichen Gegebenheiten und Prozesse bestätigten unsere Vorstellung von einem lebendigen Stadtteil, der sich im Wandel befindet, und deswegen genug Material hergibt, das man untersuchen kann.


In der ersten Phase der Recherche blieben einige Fragen offen, denn es stellte sich natürlich die Frage, wie und wieso sich St. Georg von der einstigen Vorstadt Hamburgs bis hin zum heutigen zentral gelegenen Szeneviertel entwickelte.

Außerdem wollten wir die aktuelle Situation in St. Georg durchleuchten und einen Schwerpunkt auf die Verteilung und das Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen legen.


Wir haben die Projektarbeit mit einer ausführlichen Internetrecherche begonnen, um einen guten Überblick über den Stadtteil St. Georg und seine Besonderheiten zu gewinnen.

Ende Februar haben wir zur Ergänzung und Abgleichung der Internetinformationen Bücher ausgeliehen und wir sind das erste Mal durch St. Georg gegangen. Die ersten Eindrücke vor Ort haben uns schon Ideen für die Exkursion gegeben.

In den nachfolgenden Wochen haben wir beide oft getrennt im Internet und in Büchern recherchiert. Unsere Ergebnisse haben wir regelmäßig ausgetauscht, sodass wir uns gegenseitig ergänzen und aufeinander abstimmen konnten.

Nach zwei weiteren Rundgängen durch St. Georg haben wir die Route für die Exkursion festgelegt. Genau wie vor der Präsentation haben wir uns auch kurz vor der Exkursion getroffen, um den ganauen Ablauf festzulegen und uns aufeinander abzustimmen. Bei der Feinabstimmung der Vorträge haben wir uns stets an der ursprünglichen Fragestellung orientiert.


Bei der Beantwortung unserer Fragen lernten wir natürlich sehr viel über St. Georg, doch auch darüber wie man Quellen sucht, diese auswertet und vergleicht. Auch die Erstellung einer Powerpointpräsentation brachten wir uns selbst bei, und wissen nun, wie wir weitere Präsentationen für andere Fächer erstellen können.

Doch auch aus Fehlern lernt man, und so haben wir gelernt unsere Zeit besser zu planen, da wir uns oft zu kurz vor Abgabeterminen getroffen haben, was zu Stress und sehr langen Arbeitsphasen führte, deren Ergebnisse nicht schlecht waren, aber deren Erstellung sehr anstrengend war.


Rückblickend gesehen war der Lernerfolg in verschiedenen Bereichen sehr positiv.

Das Projekt gab uns die Möglichkeit Methoden (siehe oben) auszuprobieren, die wir im alltäglichen Schulunterricht nicht hätten anwenden können. Auch das Lernen über Stadtgeographie und speziell über den Stadtteil St. Georg funktionierte äußerst gut. Es war nur bedauerlich, dass wir keine Zeit gefunden hatten Einwohner zu befragen.

Im Gegensatz zum üblichen Unterricht konnten wir uns viel stärker auf ein Beispiel zum Thema Stadtgeographie fokussieren.

Die Eigenverantwortung ließ und Freiräume für Zeiteinteilung und teilweise auch für Kreativität.

Der Nachteil an so einem Projekt ist, dass der Zeitaufwand den des normalen Unterrichts deutlich überschreitet. Auch für die Vorbereitung auf eine Klausur muss ein Schüler nur einen Bruchteil an Zeit dessen investieren.


Beide Gruppenmitglieder arbeiteten teilweise eigenständig, brachten sich bei den gemeinsamen Arbeitsphasen ein und verfassten etwa gleich viel Text für die schriftlichen Teile des Projekts. Das Zeitmanagement muss aber noch deutlich verbessert werden.






reflektierte zusammenfassung des arbeitsprozesses; nicht beschönigt; warum thema?; was hab ich gelernt?; schwierigkeiten?; was hat gefehlt?; auswertung des lernprozesses; selbsteinschätzung; pro+contra zu normalen unterricht



29.4.08 16:13





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